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Felix Boos

Felix BoosZiemlich genau zwei Wochen vor der deutschen Wiedervereinigung, am 20. September 1990, entdeckte ich in einem Wittenberger Krankenhaus das Licht der Glühbirnen.

So wie jedes Kind durchlief ich auch die Grundschule und kam mit Beginn der Siebenten Klasse ans Lucas-Cranach-Gymnasium Wittenberg. Mit zehn Jahren hatte ich begonnen klassichen Gitarre zu spielen und zu lernen. Neben individuellen Auftritten nahm ich getreu der Devise – Ma‘ hat ma‘ Glück, ma‘ hat ma‘ Pech, Mahatma Ghandi! – am Ensemble-Wettbewerb von Jugend Musiziert teil und war ein Jahr lang Mitglied des Landesjugengitarrenorchesters Sachsen-Anhalt.

Mit Beginn der neunten Klasse wurde ich als Schüler des Sprachenzweiges der Landesschule Pforta angenommen. Pforte war wohl der Ort, der mich am meisten geprägt hat und wohl auch geprägt haben wird. In den vier Jahren, die ich die Chance hatte, dieses Privileg wahrzunehmen, probierte ich mich in Theater oder durfte als Gastguitarrist in einer Pink-Floyd-Coverband namens „Brain Damage“ coolen Krach veranstalten. Nebenbei musste ich den langweiligsten Nebenjob der Welt absitzen: Schule.

In dieser Zeit nahm ich an UNO-Planspielen teil und organisierte in der zwölften Klasse auch das jährliche UNO-Planspiel der Landesschule.

Im Oktober 2008 wurde ich Sozialdemokrat und war einer von vielen jungen, verrückten und politischen Menschen, die eine JUSO-Gruppe in Pforte gründeten.

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