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Motivation

Wenn man zu der Frage kommt, was einen jungen Menschen motiviert ein Jahr lang in einem fremdem Land zu dienen, so verfällt man zwangsläufig in Widersprüche.

Anfangs wollte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben, armen Kindern in einem armen Land helfen. Seit einiger Zeit habe ich jedoch eingesehen, dass es nicht die Aufgabe des Westens im allgemeinen Sinne, des „reichen weißen Mannes auf Selbstverwirklichentripp“ oder meine persönliche Aufgabe sein kann, in Indien Gleichberechtigung oder andere hohe Ideale zu predigen. Dies erklärt sich aus den selbstsüchtig geführten Kriegen wie der Bush-Invasion in Irak. Nichtsdestotrotz soll das nicht dazu verleiten, tatenlos Völkermorden zuzuschauen wie das in Ruanda geschah.

Vielmehr sehe ich meine Aufgabe auf einen kleinen, aber wirkungsvolleren Rahmen beschränkt. Als Lehrer, der kleine Kinder in einer Dorfschule unterrichtet, kann ich grundlegende Bildung vermitteln. Bildung ist ein Menschenrecht und das beste Mittel und Zweck zugleich. Wer gebildet ist, wird meist von selbst sich für eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft erstreben, die den eigenen kulturellen Werten nicht widerspricht.

Das ist mein Antrieb. Wenn ich einem Kind das grundlegende Werkzeug für sein Leben vermitteln kann, so habe ich schon eine Welt der Milliarden auf dieser einzigen, die wir haben, gerettet.

Meine Arbeit wird alles andere als umsonst sein, sie ist dennoch nicht kostenlos.

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