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Ein Kannada-Institut in Deutschland?

21. Juni 2010

Kannada, die wahrscheinlich sinnloseste Sprache, die ich in meinem Leben gelernt habe. Wenn man von den Monaten absieht, die ich in Indien gelebt habe.

Ein Auslaender, der Kannada spricht, der erregt aufsehen. Und da die Menschen so stolz auf ihre Sprache sind, fragen sie mich oft, ob ich nicht die Landessprache des Bundesstaates Karnataka ueber die Grenzen Karnatakas bringen moechte. Nicht innerhalb Indiens, nein in Deutschland wohlgemerkt.

Unverstaendnis ruft dabei immer hervor, wenn ich erzaehle, welche indischen Sprachen man denn in Deutschland lernen kann. Am Suedasieninstitut der Universitaet Heidelberg kann man Hindi, Urdu, Telegu, Bengali und Tamil lernen, meist auch noch Sanskrit.

Das ruft erstaunen vor. Telegu und Bengali und Tamil, aber nicht unser liebes Kannada? Nur zum Hintergrund: Telegu und Kannada stehen im selben Verhaeltnis wie Bairisch und Hochdeutsch. Eigentlich nicht ganz so unterschiedlich, aber doch gegeneinander unverstaendlich.

Meine Gastfamilie, die mir schon den Spitznamen „Kannada-Pandit“ gegeben hat und mich aus Spass auch schon mal fragt, was denn dieses englische Wort  nun eigentlich im puren Kannada heissen wuerde, und meine Lehrer-Kolleginnen Majula und Karvita draengen mich schon, ein Kannada-Institut in Deutschland zu eroeffnen.

Wer Interesse hat, moege sich bitte bei mir melden…

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